Bezahlung
Freelancer berichten real von etwa 9–15 US-Dollar pro Stunde. Der Grund: e2f zahlt im Akkord – also pro angenommener Aufgabe („Submission“), nicht pro Stunde. Abgelehnte Arbeit bleibt unbezahlt. Ein Beispiel: Audio abtippen („Transkription“) bringt rund 60 $ pro Stunde Audiomaterial. Auf Glassdoor stehen zwar 39–73 $ pro Stunde. Diese Werte sind aber Schätzungen für Festangestellte und Spezialisten bzw. vom Algorithmus – nicht das, was du als Freelancer erwarten darfst. Einzelne genannte Stückpreise (etwa 17 $ bzw. 1,20 $ pro Aufgabe) stammen nur aus Einzelberichten. Sie sind nicht aus mehreren unabhängigen Quellen bestätigt.
Bewerbungs-Hürde
Der Einstieg ist mittel-schwer. Du brauchst Deutsch auf Muttersprach-Niveau (oder fast) und gutes Englisch. Dazu kommt ein kurzer Eignungstest pro Projekt. Erfahrung im Daten-Beschriften („Annotation“ bzw. „Labeling“) ist ein Plus, aber kein Muss. Danach zählt dauerhaft die Qualität: Gemessen wird, wie viele deiner Aufgaben angenommen werden. Wer diese Vorgaben verfehlt, verdient spürbar weniger.
Wird DACH akzeptiert?
Ja. Die deutschsprachigen Projekte zum Daten-Beschriften sind ausdrücklich als „worldwide remote" ausgeschrieben – also weltweit von zu Hause aus machbar. Voraussetzung: Deutsch als Muttersprache (oder fast) plus Englisch. Eine Regel, die DACH-Bewerber ausschließt, wurde nicht gefunden. Muttersprachler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind also klar gemeint. Auf manchen Jobbörsen sind die Länder-Angaben zwar uneinheitlich – für deine Bewerbung spielt das aber keine Rolle.
Klagen & Reputation
Gegen e2f/TrustScale ist keine Klage bekannt. In Suchergebnissen taucht zwar eine „Trustpilot"-Sammelklage auf (Sammelklage: mehrere Betroffene klagen gemeinsam) – sie betrifft aber die Bewertungsplattform Trustpilot, nicht e2f. Trotzdem gilt eine Reputations-Warnung: Worker beschweren sich immer wieder über sehr langes Warten aufs Geld und über die Bezahlung nur pro Aufgabe (Akkord). Noch ein Hinweis: Die Bewerbung läuft jetzt über die Marke TrustScale, nicht mehr direkt über e2f.com.
Worker-Realität
Das Feedback ist gemischt bis kritisch. Gelobt werden das flexible Arbeiten von zu Hause und die freie Zeiteinteilung (Glassdoor ~3,7/5 bei rund 54 Bewertungen). Der größte Ärger ist das Warten aufs Geld: Deine Rechnung stellst du erst nach Monatsende, dann dauert die Zahlung bis zu ~60 Tage. Insgesamt wartest du also teils bis zu ~90 Tage nach der Arbeit – manchmal musst du nachhaken oder Rechnungen korrigieren. Weitere Kritik: Abgelehnte Aufgaben bleiben unbezahlt, die Auftragslage schwankt stark (Berichte über nur ~100 Stunden Arbeit in 3 Monaten – trotz Vollzeit-Versprechen), und das Projektmanagement ist teils unterbesetzt. Ein Betrug ist das nicht. Das Hauptrisiko: wenig Geld pro Stunde plus langsame, unzuverlässige Zahlung – ohne Garantie auf Arbeit.
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Nimmt e2f (TrustScale) Bewerber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an?
Wie viel verdient man bei e2f (TrustScale)?
Ist e2f (TrustScale) seriös?
Angaben Stand 1. Juli 2026, aus mind. 2 unabhängigen Quellen verifiziert, ohne Gewähr — Konditionen können sich ändern. Keine Rechts- oder Steuerberatung.
